Die Marke Sonnen Bassermann steht für langjährige Erfahrung im Bereich
Suppen, Eintöpfe und
Fertiggerichte. Sorgfältige Rohstoffauswahl, bewährte
Rezepturen und schonende Verarbeitung
sind der Grund für die hohe
Qualität unserer Produkte. Der weitgehend schonende Verarbeitungs-
prozess
sorgt für eine volle Geschmacksentfaltung der Zutaten.
Daher kommen unsere Produkte auch ohne
die Zugabe des Geschmacks-
verstärkers Glutamat und ohne künstliche Farbstoffe aus. Das Vertrauen
und die Zufriedenheit der Verbraucher sind uns wichtig, deshalb setzen wir
alles daran, die beste
Qualität zu bieten.
Zur Zeit Napoleons I. befasste sich in Frankreich ein Mann mit der Konser-
vierung von Lebensmitteln unter Luftabschluss und Hitze-Einwirkung:
Nicolas Appert. Appert gilt als der Erfinder der Konservendose. 1819 steht
für das Gründungsjahr der ersten Konservenfabrik in Boston, USA.
Zwischen 1820 und
1830 wurde das Verfahren erstmalig in Deutschland
eingesetzt.
Im Jahr 1890 wurde beim „Herzoglichen Amtsgericht“ zu Seesen die
Fabrikmarke Sonne eingetragen. 1877 fand in Berlin die Gründung
des Kaiserlichen Patentamtes statt. Zu den ersten Eintragungen gehörte
am 12. August 1896 das Markenzeichen Sonne der Firma Sieburg &
Pförtner. Somit kann unser
Haus auf eine Markenartikel-Tradition von
mehr als 100 Jahren zurückblicken.
In den ersten Jahren war die Produktion von Konserven reine Handarbeit.
Erst ab 1892 standen
erste einfache Maschinen zur Verfügung. Im Frühjahr
1893 entstanden die ersten Fabrikationsgebäude
auf dem heutigen
Werksgelände. Das Sortiment umfasste bereits ein sehr breites Spektrum
von
anspruchsvollen Gemüse- und Obstkonserven. Die Konzeption von
absoluter Qualität und
Artikelvielfalt war aufgegangen.
Eine ähnliche Entwicklung durchlief in Schwetzingen, Baden die
Konservenfabrik Bassermann. Das
Familienunternehmen geht auf das
Gründungsjahr 1875 zurück. Der Eintrag des Firmenzeichens – die
Darstellung eines Zwerges – erfolgte am 18. Juli 1896. Bereits 1903
zählte Bassermann zu den
Hoflieferanten des Großherzogs von Baden.
Im Jahr 1914 waren im Werk Seesen ca. 150 Personen beschäftigt.
Ein fester Außendienst wurde aufgebaut, der die Produkte des Hauses
hauptsächlich in den Räumen Berlin, Leipzig und Danzig vermarktete.
Auch die große Inflation von 1923 wurde überwunden. Im Herbst 1923
kostete eine leere Weißblechdose ganze 25 Millionen Mark. 1931 erfolgte
die Übernahme der Firma Bassermann durch die Firma Sieburg & Pförtner.
Der eingeführte Markenname wurde beibehalten.
In den 30er Jahren entwickelten sich die Marken Sonne bzw. Bassermann
zu den führenden nationalen Konservenmarken. Die Absatzgebiete wurden
aufgeteilt in Marke Sonne: Nord-, West- und Ostdeutschland; Marke
Bassermann: Mittel- und Süddeutschland. 1940 wurde das Werk in Seesen
in Sonnen-Werke umbenannt.
Im Jahr 1953 schlug in Deutschland die Geburtsstunde der Fertiggerichte.
Als erstes national angebotenes Fertiggericht brachten Sonne und
Bassermann den Artikel
Eier-Ravioli auf den Markt.
In den Jahren 1968 und 1969 wurden die beiden Einzelmarken Sonne
und Bassermann unter dem gemeinsamen Markennamen Sonnen
Bassermann
zusammengeführt. 1970 gelang mit der Konzeption „Menü
aus 2“ eine
saubere Trennung von Fleisch/Sauce und der Beilage in
der Dose. Mehrere
Auszeichnungen und Verpackungspreise honorierten
diese Innovation.
1970 steht für die Einführung der bis heute sehr erfolgreichen Fein-
schmecker
Terrinen. 1978 wurden die ersten Sonnentag-Suppen
hergestellt.
1986 wurde das Familienunternehmen Sonnen Bassermann von der
französischen BSN-Gruppe
übernommen. Im Jahr 1986 stand erstmals
eine neue Technologie für mikrowellengeeignete
Plastikschalen zur
Verfügung. Seit Einführung liegt die Marktführerschaft durchgängig
bei
der Marke Sonnen Bassermann.
1991 entstand durch Fusion der BSN-Töchter Birkel sowie Sonnen
Bassermann das Unternehmen BSB.
Seit 1994 firmierte die BSN-Gruppe
als Groupe Danone.
Ab 1. Januar 1999 gehören Marke und Werk zur internationalen H.J. Heinz-
Gruppe. Das Liefersortiment
umfasst international ca. 190 verschiedene
Produkte.